Forschungsprogramm
Neue Forschungsideen für das Klima,
Förderlinie „Mit Ökolandbau Biodiversität und Klima schützen“
Der fortschreitende Verlust der Biodiversität und die Auswirkungen des Klimawandels stellen zentrale Herausforderungen für Landwirtschaft und Ernährungssysteme dar. Insbesondere die Agrarwirtschaft steht vor der Aufgabe, Nahrungsmittel nachhaltig zu produzieren und gleichzeitig natürliche Ressourcen zu schützen. Dem ökologischen Landbau kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, da er Potenziale bietet, Klima- und Biodiversitätsschutz wirksam miteinander zu verbinden.
Gleichzeitig erfordert die Transformation der Landwirtschaft neue Ansätze, die ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Anforderungen gleichermaßen berücksichtigen. Innovative Technologien, alternative Bewirtschaftungsformen und systemische Lösungen können dazu beitragen, Emissionen zu reduzieren, Stoffkreisläufe zu schließen und die Resilienz landwirtschaftlicher Systeme zu stärken. Wie diese Ansätze wirksam umgesetzt und in bestehende Strukturen integriert werden können, ist eine zentrale Fragestellung dieser Förderlinie.
Das Forschungsprogramm „Neue Forschungsideen für das Klima“ verfolgt daher das Ziel, gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Praxis zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Durch inter- und transdisziplinäre Forschung sollen neue Impulse für eine klima- und biodiversitätsfreundliche Landwirtschaft entstehen und konkrete Beiträge zur nachhaltigen Transformation des Ernährungssystems geleistet werden.
Link zur Pressemitteilung
Folgende Projekte wurden bewilligt:
- Better together – Leveraging plant–bacteria synergy to control ethylene-mediated plant plasticity under environmental stress
- PeroStilL – Nachhaltige biologische Kontrolle des Falschen Mehltaus der Weinrebe
- VitiForst – Gehölze im Weinbau zur Steigerung von Klimaschutz und Biodiversität